Mit welchem Recht bestimmt ein Staat über Leben und Tod?

Raymund Martini

Ein Land was angeblich Freiheit propagiert kann und darf nie über Leben und Tod von Menschen bestimmen. Grundsätzlich sollte jeder Mensch frei über sein Leben entscheiden zumal kein Mensch wirklich danach gefragt wurde ob er oder sie nun wirklich auf dieser Welt leben möchte. Die Entrechtungen und Bevormundungen durch den Staat hat fast schon grenzenlose und absurde Ausmaße angenommen.

So befasst sich aktuell der BGH mit Optionen zur so genannten „Sterbehilfe“. Es ist schon ein absurder Witz wie sehr sich der Staat auf dieser Ebene eingemischt hat und auf breiter Ebene das Sterben bevormundet. Hier wurde gezielt auch noch auf Menschen eingewirkt die wie auch immer durch eine Erkrankung Leiden haben und dann kommt der Staat und bevormundet und entrechtet diese Menschen. Wie will jemand der so schon an einer Erkrankung leidet sich auch noch gegen Bevormundungen und Entrechtungen zur Wehr setzen?

Aber das ist typisch für Deutschland.

Bundesverfassungsgericht verhandelt weiter über Sterbehilfe

Karlsruhe (dpa). Am zweiten Tag der Verhandlung über das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe will sich das Bundesverfassungsgericht heute der rechtlichen Bewertung zuwenden. Zentrale Frage ist, ob sich aus dem Recht eines jeden Menschen auf einen selbstbestimmten Tod ein Anspruch auf Unterstützung ableiten lässt. Zum Auftakt hatten die Richter erst einmal viele Experten befragt, um ihre offenen Fragen zu klären. Gegen den neuen Paragrafen 217 im Strafgesetzbuch geklagt haben schwerkranke Menschen, Ärzte und professionelle Suizidhelfer.