MIeten zu hoch oder einfach nur Abzocke und absurde Wohnraumideen

Raymund Martini

In Marburg am schönen Richtsberg steht seit einem Brand ein Hochhaus leer. So genau will niemand sagen warum das Anwesen nicht bewohnt werden könne. Mal lautet es Sanierung sei nicht möglich andere Grüchte sagen das Hochhaus werde abgerissen. Egal wie Fakt ist und bleibt über Jahre hinweg tat sich in Sachen Hochaus am Richtsberg nichts.

Wohnraum stand ungenutzt leer. Auf der anderen Seite baute man in Marburg im Damaschkeweg neue Häuse und schaffte so neue Wohnungen. Das gleiche Bild in der Neue Ksseler Strasse. Auch hier wurden mehrere Häuser gebaut und neue Wohnungen entstanden. Die andere Seite der geschichte ist das diese neue Wohnungen viel Miete bzw. Pacht kosten. Eher wenige Leute können sich eine solche neue Wohnung leisten und oft liegen die Mieten weit über dem Satz der zum Beispiel vom Kreisjobcenter getragen wird. Hinzu käme auch noch der Aspekt Kaution und hier und da gewährt das Kreisjobcenter Marburg kein Vorschuss bezüglich Kaution so das eineVielzahl an Wohnungen für viele Menschen unerreichbar sind.

Natürlich vermeidet Marburg so wie viele andere Deutsche Stäfte eine genaue Erfassung der Zahl an Obdachlose. Im Marburg aber soll diese Zahl der Obdachlosen ansteigen und man schätzt das alleine in Marburg etwa 80 Menschen auf der Strasse leben und mehrere hunderte Menschen in „kritischen Lebenslagen“ stecken und der Verlust der Wohnung sein könne. Nur wenig Raum gibt es für Obdachlose die Unterschlupf suchen und meist sind diese freien Wohnplätze schnell ausgebucht.

Marburg beheimatet auch viele Studenten und genau die Studenten zeigen oft protest. man fände keine Wohnung und Mieten seien manchmal sehr hoch. Leider werden in vielen Städten bevorzugt Wohnraum geboten weil hier meist die Miete „gesichert“ sei. An anderen Stellen bekommen Menschen die angeblich auf der Flucht waren oder sind Wohnraum zugespielt. Es verwundert nicht das bei solcher Wohnverteilungspolitik Rechtsradikale leichten Boden finden.

Dabei gäbe es nicht nur in Marburg sondern schlicht auf der ganzen Welt genug Platz für alle Menschen. Natürlich kann man für Wohnraum Miete verlangen und die muss nicht gleich in Abzocke enden. Oft erfährt man das die Mieten so hoch seien weil Baukosten durch staatliche Aufllagen enorm hoch seien. Hinzu andere Gebühren dies und das. Jeder scheint in Sachen Wohnung kräftig abzusahnen einal ganz abgesehen von immer weiter steigende Kosten für Wasser Strom und andere Dinge die das übliche wohnen ausmachen.

Haben größere Häuse dann auch noch eine „Hausverwaltung“ dann ist das ad absurdum fast schon perfekt .

Protest gegen hohe Mieten – Demos und Volksbegehren

Berlin (dpa). Ständig steigende Mieten: In Berlin sind Tausende für bezahlbaren Wohnraum und gegen Mietwucher auf die Straße gegangen. Auch in anderen Städten wie München, Köln, Dresden, Göttingen und Hannover protestierten mehrere Hundert Menschen gegen steigende Mieten. In der Hauptstadt startete gleichzeitig ein bundesweit einmaliges Volksbegehren zur Enteignung von großen Wohnungskonzernen. Menschen in bunten Westen sammelten Unterschriften. Das Volksbegehren fordert, dass Firmen mit mehr als 3000 Wohnungen enteignet werden. Das Land Berlin soll die Wohnungen den Firmen zwangsweise abkaufen.