Kontrolle oder Überwachung das ist hier die Frage

Redaktion

Wer sich auf den Strassen in Deutschland bewegt wird einen ganzen Wald an Schilder finden und die meisten sind Entrechtungen. Man schreibt vor wer was wann wo wie machen oder nicht machen darf. Der Deutsche Schilderwald ist der sichtbare Beweis wie entrechtet wird. Natürlich wird nicht bezweifelt das es an einigen Stellen sinnvoll wäre eine angemessene Fahrweise ans Tageslicht zu legen. Raserei kann und darf nicht angehen.

Dennoch ist der Schilderwald also die genehmigte Entrechtung für die Grundlage groß angelegter Kontrollen. Ob das alles wirklich nur der Kontrolle dient darf bezweifelt sein denn bei solchen Kontrollen wird schlicht jedes Fahrzeug erfasst also auch jene die sich an die Regelungen halten. Gesichter Handlungen Automarke und Nummerschild und noch vieles mehr wird erfasst. Natürlich alles im Rahmen der Kontrolle.

Erstaunlich ist das man in Deutschland einen Tag gefunden hat wo ein riesiges Aufgebot an Beamtinnen und Beamte im Einsatz sind die dann gezielt Kontrolle machen oder sollte man besser sagen Überwachung. Dieser Aufwand kostet ein Geld das der Steuerzahler zu löhnen hat und die durch die „Einnahmen“ von Bußgelder abgedeckt sind. Der Deutsche also zahlt für das er überwacht wird.

Ein ganz anderer Aspekt aber bietet sich wenn man die Sache aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet. Da werden teilweise Menschen über 30 oder 40 Jahre gesucht die ja angeblich als ach so gefährlich ausgelegt sind und genau jenen scheint es immer zu gelingen jeglicher Art an Kontrolle zu entgehen. Zufall?

Polizei kontrolliert bei großer Blitzer-Aktion

Berlin (dpa). Vorsicht Blitzer: Mit einer großangelegten Aktion ist die Polizei in mehreren Bundesländern gegen Raser vorgegangen. Am sogenannten Speed-Marathon nahmen nach Angaben des europaweiten Polizei-Netzwerks Tispol 26 Länder teil. In Deutschland waren knapp ein Dutzend Bundesländer dabei, darunter Brandenburg, Hessen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Eine konkrete Bilanz wird erst morgen erwartet, da die Aktionen an Hunderten Messstellen zum Teil bis in den späten Abend dauern sollen.