Da redest du gegen Wände

Raymund Martini

Noch bevor man überhaupt dachte das hinter „Facebook“ mehr als nur als ein sotiales Netzwerk steckte haben wir auf mögliche Gefahren wie gezielte Bespitzelung hingewiesen. Was wir geerntet haben war ein Lachen und die übliche DIskriminierungen Ausgrenzungen und Co. Nun zeigt sich einmal wieder wie sehr bei „Facebook“ gespitzelt wird.

Aber diese ganzen DInge die man da aufgefunden hat sind lediglich die Spitze des Eisberges. Es geht um weit mehr als nur hier und da Daten zu bekommen. Man wertet diese Daten gezielt aus. Immer mehr staatliche Stelle greifen auf Daten zu und schaffen sich so eine Art gläserner Mensch. Je mehr Daten vorhanden sind um so wahrscheinlich ist es das man dich sehr genau zu „berechnen“ weiß. Das alles wiederum dient der totalen Kontrolle. Staaten wollen ihre und andere Völker unter Kontrolle halten. Sie wissen genau wie du tickst ob du Freund oder Feind bist und je nach Ergebnis wirst du Dank „Facebook“ und Co einiges an Repressionen erleben. So einfach ist die Geschichte von „Facebook“ – und anderen ach so sozialen Dienste.

Aber das alles ist als rede man gegen eine Wand. Munter sind die Leute bei „Facebook“ machen sogar Eigenwerbung und das sei es was das Leben ausmache. Unternehmen machen große Werbung und immer noch muss man sich fragende Gesichter anschauen wenn du sagst das du nichts mit „Facebook“ zu tun haben willst. Das die Wirtschaft von den Daten bei „Facebook“ profetieren ist hinlänglich bekannt ebenso das man hier und da seine „Manipulationen“ gestaltet. Aber es ist immer noch ein reden gegen Wände wenn man vor „Facebook“ warnt denn dieses Netzwerk dient dem Staat für sehr düstere DInge die es so angeblich in einer Demokratie oder Freiheit nicht geben dürfte.

Firmen speicherten ungeschützt Daten von Facebook-Nutzern

Menlo Park (dpa). Zwei Firmen haben Daten ihrer Nutzer aus dem Online-Netzwerk Facebook offen zugänglich im Netz gespeichert. Der Vorfall könnte die Debatte über die Datenschutz-Verantwortung von Facebook neu entfachen. Die mexikanische Medienfirma Cultura Colectiva hatte Daten wie Accountnamen, Kommentare und „Gefällt mir“-Angaben auf einem frei zugänglichen Bereich bei Amazons Cloud-Dienst AWS abgelegt, wie die IT-Sicherheitsfirma UpGuard berichtete. UpGuard sprach von einer 146 Gigabyte großen Datenbank mit 540 Millionen Datensätzen.